Helmut Barthel und Britta Müller zu Schließungsplänen: Fairer Umgang mit Senvion-Beschäftigten ist nötig

Potsdam. Der Windkraftanlagen-Hersteller Senvion in Hamburg will rund 730 Stellen in Deutschland streichen. Drei Standorte sollen komplett geschlossen werden. Von den Schließungsplänen ist auch das Werk in Trampe (Landkreis Barnim) betroffen.
 
Dazu erklärt für die SPD-Landtagsfraktion der wirtschaftspolitische Sprecher, Helmut Barthel:
„Der Konzern hat auch dank der guten Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Trampe volle Auftragsbücher. Vor diesem Hintergrund sind die plötzlichen Schließungspläne umso unverständlicher. Rücksichtlose Gewinnmaximierung auf Kosten der Beschäftigten ist unverantwortlich. Gemeinsam mit dem Betriebsrat sowie der Landesregierung stellen wir uns derartigen Auswüchsen klar entgegen und rufen zu einem fairen Umgang miteinander auf.“
 
Die Landtagsabgeordnete für Trampe, Britta Müller, ergänzt: „Die SPD-Landtagsfraktion steht an der Seite der Senvion-Mitarbeiter und ihrer Angehörigen, die um zahlreiche Arbeitsplätze fürchten. Hier sind Existenzen bedroht. Im Vertrauen auf sichere Jobs dank der guten Auftragslage haben die Beschäftigten Häuser gebaut und Familien gegründet. Die Art und Weise, wie die Unternehmensleitung hier mit Ihrer Belegschaft umgeht, ist absolut inakzeptabel.“

17.03.2017

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