Britta Müller zur Vereinbarung von KVBB und Krankenkassen: Unterstützung für neue Ärzte auf dem Land ist richtig

Potsdam. Die Kassenärztliche Vereinigung und die Krankenkassen in Brandenburg haben sich darauf verständigt, die Ansiedlung ambulant tätiger Ärzte in ländlichen Regionen weiterhin finanziell zu unterstützen. Dazu erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Britta Müller:

„Ich begrüße es, dass die Kassenärztliche Vereinigung und die Krankenkassen mit der beschlossenen Förderung mehr junge Ärzte für das Land gewinnen wollen. In strukturschwachen Gebieten fehlen Hausärzte, Kinderärzte und Mediziner für Frauen- und Geburtsheilkunde. Auch Dermatologen, HNO-Ärzte und Augenärzte gibt es zu wenig. Der Hausarzt und Facharzt vor Ort bleibt aber das A und O der medizinischen Versorgung der Menschen auf dem Land. Zwar hängt die Entscheidung, eine Arztpraxis zu eröffnen, nicht nur vom Geldbeutel ab; doch die Übernahme einer Praxis ist mit einer Ablösesumme verbunden. Das Angebot der KVBB und der Krankenkassen, diese Ablösung zumindest teilweise zu übernehmen, kann jungen Ärztinnen und Ärzten die Entscheidung erleichtern. Das zeigen auch die guten Erfahrungen mit diesem Instrument: Seit 2006 wurden nach Angaben der KV Brandenburg 64 Praxen im Land finanziell gefördert.“

11.01.2018

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