Kerstin Kircheis zu Beschlüssen der gemeinsamen Kabinettssitzung: Pendler im Regionalverkehr werden entlastet

Potsdam. Die Landesregierungen Brandenburgs und Berlins haben heute auf einer gemeinsamen Kabinettsitzung in Neuhardenberg unter anderem Verbesserungen für den Schienenverkehr beschlossen. Dazu erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag, Kerstin Kircheis:

„Der Regionalverkehr von und nach Berlin stößt an seine Kapazitätsgrenzen, weil die Zahl der Fahrgäste deutlich gestiegen ist. Wir begrüßen, dass die beiden Bundesländer darauf reagiert haben. Neben langfristigen Maßnahmen sind auch kurzfristig wirksame Verbesserungen von großer Bedeutung, wie sie jetzt vereinbart sind. Mit den zusätzlichen Mitteln von neun Millionen Euro bis 2022 können Mehrleistungen der Bahn bereitgestellt werden. Das betrifft insbesondere stark belastete Strecken von und nach Falkensee, Nauen, Bad Belzig, Schönefeld, Wustermark, Cottbus, Oranienburg, Werneuchen und Küstrin. Pendler können sich auf mehr Züge oder Waggons und damit zusätzliche Sitzplätze freuen, beginnend schon in diesem Jahr. Weitere Verbesserungen werden geprüft. Mittel- und langfristig werden mit dem Projekt i2030 zudem wichtige Infrastrukturinvestitionen angeschoben. Der Verkehrsverbund leistet hier sehr gute Arbeit. Die Maßnahmen helfen, den Öffentlichen Verkehr in der Hauptstadtregion attraktiver zu machen. Nur mit einem leistungsfähigen ÖPNV ist nachhaltige Mobilität möglich.“

13.03.2018

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