Tina Fischer und Helmut Barthel zum Urteil des Oberverwaltungsgerichts: Schallschutz für BER-Anwohner ist eine Selbstverständlichkeit

Potsdam. Zum Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg in Sachen Schallschutz am BER erklärt für die SPD-Fraktion der Sprecher für BER-Angelegenheiten, Helmut Barthel:
                                                   
„Ich begrüße das Urteil. Damit werden wesentliche Aspekte des Landtagsbeschlusses zu den Vollzugshinweisen umgesetzt (Drucksache 06/6562-B). Für mich ist unverständlich, warum  die Flughafengesellschaft sie bisher ignoriert und  nicht umgesetzt hat, sondern immer erst ein Gericht braucht, das ihm seine Aufgaben ins Stammbuch schreibt. Damit erzeugt das Unternehmen keine Akzeptanz bei den Anwohnern, sondern berechtigten Frust. Der Rechtsweg ist für die Betroffenen bekanntlich langwierig und teuer. Ich erwarte, dass sie jetzt schnell den ihnen zustehenden Schallschutz erhalten.“

Die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Tina Fischer, erklärt:
„Das neuerliche Urteil ist ein Erfolg für die Anwohnerinnen und Anwohner des BER. Das kleinliche Feilschen der Flughafengesellschaft um wenige Zentimeter und Quadratmeter hat nun hoffentlich ein Ende. Das Unternehmen muss einsehen, was das Land Brandenburg und der Landtag seit langem sagen: Um langfristig Erfolg zu haben, braucht der BER auch die Zustimmung der Menschen in seinem näheren Umfeld. Guter Schallschutz ist kein Luxus und keine Großzügigkeit, sondern eine Selbstverständlichkeit.“

04.07.2018

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