Britta Müller zur Sondersitzung des Gesundheitsausschusses: Erster Schritt zur Aufklärung – viele wichtige Fragen noch offen

Potsdam. Der Gesundheitsausschuss des Landtages Brandenburg diskutierte heute über die Arbeit der Arzneimittelaufsicht im aktuellen Fall um illegalen Medikamentenhandel. Dazu erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Britta Müller:

„Die heutige Sondersitzung war ein erster Schritt zur Aufklärung. Es bleiben aber noch viele wichtige Fragen offen. Leider gibt es noch keine abschließende Klarheit darüber, wo welche Medikamente zum Einsatz gekommen sind und ob diese wirksam waren. Ich bedauere es daher sehr, dass wir nicht allen möglicherweise betroffenen Patienten gesicherte Auskünfte geben können. Diesen Menschen Sicherheit zu geben, bleibt das vordringliche Ziel.“

„Im Weiteren müssen wir nach Wegen suchen, um eine Wiederholung eines solchen Falles zu verhindern. Dazu gilt es, die bestehenden Kontrollverfahren auf den Prüfstand zu stellen. Die Frage nach der politischen Verantwortung können wir erst bewerten, wenn wir sicher wissen, ob behördliche Fehler oder kriminelle Vertuschung einzelner Behördenmitarbeiter eine zuverlässige Arzneimittelaufsicht verhindert haben“, so Britta Müller weiter.

25.07.2018

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