Britta Kornmesser und Johannes Funke: EU-Prämienauszahlung für landwirtschaftliche Betriebe vorziehen

Johannes Funke

Johannes Funke

Ein Vorziehen der EU-Prämienauszahlungen an die landwirtschaftlichen Betriebe im Land Brandenburg kann eine Maßnahme sein, die Turbulenzen auf den Märkten für die Betriebsmittel wie Diesel, Gas, Strom oder Düngemittel sowie Technik und AdBlue zu dämpfen.

Diesen Vorschlag machte Johannes Funke, Agrarsprecher der SPD-Fraktion, im Rahmen der aktuellen Stunde in der heutigen Landtagssitzung zur aktuellen Wirtschafts- und Energiesituation. Diese Prämie wird üblicherweise im Dezember ausgezahlt.

Zuvor hatte die Sprecherin für Energiepolitik, Britta Kornmesser, wegen der extremen Preissteigerungen klar herausgestellt, dass Angebot und Nachfrage am Energiemarkt schnellstmöglich in ein Gleichgewicht gebracht werden müssen. Aufgrund der angespannten Lage auch unter zeitweiliger Einbeziehung von Kohle- und Atomenergie.

Johannes Funke stellte zudem heraus, dass die Brandenburger Landwirtinnen und Landwirte gerade die gleichen Turbulenzen erleben, wie alle anderen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Industrie- oder Handwerksbetrieben auch. „Als Agrarsprecher meiner Fraktion muss ich auch die Arbeitgeberseite gut im Blick behalten und da stelle ich fest, dass die bisherigen Hilfsmaßnahmen keinen Millimeter geholfen haben. Für mich gilt jedoch, dass nur stabile Arbeitgeber auch stabile Löhne zahlen können.“