Helmut Barthel zur Entscheidung des ArcelorMittal-Aufsichtsrats: Einsatz für das Stahlwerk in Eisenhüttenstadt erfolgreich

Helmut Barthel

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Potsdam. Das traditionsreiche Stahlwerk in Eisenhüttenstadt soll eigenständig bleiben, wie das Unternehmen ArcelorMittal heute nach einer Sitzung des Aufsichtsrates mitteilte. Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Helmut Barthel, führt diese positive Entwicklung auch auf den Einsatz der Landesregierung für das Werk zurück.

„Die Entscheidung der Unternehmensleitung ist eine gute Nachricht für die Beschäftigten, ihre Familien und die Stadt. Das frühere Eisenhüttenkombinat Ost (EKO) bleibt ein wichtiger industrieller Anker für die Region Ostbrandenburg und ist auch für den Handel mit osteuropäischen Staaten von großer Bedeutung. Die Belegschaft und der Betriebsrat haben sich erfolgreich für ihr Werk eingesetzt – mit starker Unterstützung der Landesregierung. Ministerpräsident Dietmar Woidke hat nach Bekanntwerden der Konzernpläne für eine Fusion vor zwei Wochen eine außerordentliche Betriebsversammlung in Eisenhüttenstadt besucht und sich solidarisch mit den Beschäftigten gezeigt. Der Einsatz und die Gespräche mit der Unternehmensleitung waren nicht vergeblich, wie die heutige Entscheidung zeigt. Hütte und das Stahlwerk haben damit wieder eine gute Perspektive, die wir nach Kräften unterstützen werden.“