Vielfältige Innenstädte für EINBrandenburg

Gruppenfoto_SPD-Fraktion

Die SPD-Landtagsfraktion hat auf der heute zu Ende gehenden Klausurtagung über die Zukunft der Innenstadt diskutiert. Wie muss das Angebot in einer Innenstadt aussehen, damit viele sie besuchen? Wie wirken Digitalisierung und Nachhaltigkeit auf Innenstädte? Der Anteil der Älteren im Land steigt und daher wird die Frage, wie die Innenstadt aussehen muss, damit Ältere sie attraktiv finden? Die Diskussion zur Zukunft der Innenstädte fassen der Fraktionsvorsitzende, Erik Stohn, und der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Helmut Barthel, wie folgt zusammen:

Erik Stohn: „Eine attraktive Innenstadt wirkt wie ein Magnet auf die Menschen. Damit eine Innenstadt attraktiv ist, muss sie stets mit der Zeit gehen und die Bedürfnisse der Menschen erfüllen. Eine älter werdende Gesellschaft muss Räume für alle Generationen schaffen, auch in der Innenstadt. Die Innenstadt muss barrierefrei erlebbar sein und ein attraktives Angebot bereit halten, das Menschen motiviert, sie zu besuchen. Wir können Veränderungen nicht zurückdrehen, sondern müssen diese annehmen. Der Online-Handel ist da und wird auch an Bedeutung gewinnen. Umso mehr stellt sich die Frage, was sich in Innenstädten verkaufen lässt. Wir sehen in der Vermarktung regionaler und frischer Produkte noch erhebliches Potenzial. Wir haben auf der Klausurtagung die Diskussion zur Zukunft der Innenstadt begonnen. Wir werden in den nächsten Monaten diese Diskussion mit verschiedenen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner vertiefen, um unsere Innenstädte attraktiv und anziehend zu halten.“

Helmut Barthel: „Unsere Städte und Gemeinden sind mehr als Wohnorte. Wer etwas erleben, kaufen oder erledigen will, den zieht es in die Innenstadt. Damit unsere Innenstädte lebendig und vielfältig bleiben, müssen wir sie aber stets weiterentwickeln. Darum geht es in unserer Diskussion. Dazu wollen wir einen Wettbewerb initiieren, der neue Ideen und Ansätze hervorbringt, die andere motiviert sie nachzuahmen.  Digitalisierung und Elektromobilität bieten neue Möglichkeiten, öffentliche Dienstleistungen, Lieferketten und Mobilität in den Innenstädten neu zu organisieren . Es braucht auch Konzepte zur Unternehmensnachfolge und gegen den Leerstand, für Zwischen- und Nachnutzungen. Es ist uns ein zentrales Anliegen die Stadtentwicklung auch dafür zu nutzen, unsere Städte klimafreundlicher und nachhaltiger zu machen. Die Diskussion ist begonnen und wird in den kommenden Monaten intensiviert.“

Hinweis: Im Anhang finden Sie das Positionspapier der SPD-Fraktion für attraktive, lebhafte und zukunftsfähige Innenstädte.