Wohnheim für Polizeianwärterinnen und -anwärter ist mehr als nur eine Unterkunft

Außenansicht Landtag

Anlässlich des Richtfestes für das neue Wohnheim für Polizeianwärterinnen und Polizeianwärter am 19. April 2024 in Oranienburg äußerten sich der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Uwe Adler sowie Björn Lüttmann, als direkt gewählter Abgeordneter der Menschen in Oranienburg, Leegebruch und Liebenwalde.

Uwe Adler, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Mit dem Richtfest feiern wir einen weiteren bedeutenden Schritt auf dem Weg, 400 Anwärterinnen und Anwärtern der Polizei Brandenburg eine moderne und ausbildungsnahe Unterkunft anbieten zu können, auf die sie schon sehr lange warten mussten. Neben einer erstklassigen Ausbildung und einer technischen Ausstattung auf modernstem Niveau gehört für uns auch die Schaffung der Unterkunft zu den Möglichkeiten, den Anwärterinnen und Anwärtern für den Polizeidienst Respekt und Anerkennung für ihren eingeschlagenen Berufsweg zu zollen. Die moderne Ausstattung des Wohnheims unterstreicht unser Engagement, sie bestmöglich auf ihre zukünftigen Herausforderungen vorzubereiten. Die Möglichkeit der ausbildungsnahen Unterbringung wird auch dazu beitragen, die Attraktivität der Polizeiausbildung in Brandenburg zu steigern.“

Björn Lüttmann, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und direkter gewählter Abgeordneter Oranienburgs:

„Ich habe mich seit Jahren gemeinsam mit der Gewerkschaft dafür eingesetzt, dass das Wohnheim kommt. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass das Projekt nun fristgerecht umgesetzt wird. Die Vorteile des Wohnheims liegen dabei auf der Hand: Die Unterkunft ist ein Standortvorteil beim Ringen um nötigen Polizeinachwuchs und ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für den Polizeiberuf. Es verbessert die Ausbildungsbedingungen, entlastet den Oranienburger Wohnungsmarkt und ist auch ein Gewinn für Oranienburgs Stadtentwicklung. Wenn demnächst rund 400 junge Polizistinnen und Polizisten ins Stadtquartier einziehen, bietet das viel Potenzial, zum Beispiel in Bezug auf Freizeitangebote, die im unmittelbaren Umfeld des Wohnheims sicher noch ausbaufähig sind. Das Wohnheim ist damit eine wichtige Zukunftsinvestition und ein Meilenstein für die Landespolizei und die Stadt Oranienburg.“

Hintergrund:

Seit der Fertigstellung des Hochschulgeländes im Jahr 2006 befindet sich die Hochschule der Polizei Brandenburg (HPol) in Oranienburg. Die Hochschule dient der Aus- und Fortbildung aller Polizistinnen und Polizisten des gesamten Bundeslandes sowie der Pflege und Entwicklung der polizeibezogenen Wissenschaften durch Lehre, Studium, Fortbildung und Forschung. Derzeit nehmen mehr als 1.000 Anwärterinnen und Anwärter parallel an der 2 ½-jährigen Ausbildung beziehungsweise dem 3-jährigen Studium teil.

Auf dem Gelände der ehemaligen Polizeiwache in Oranienburg werden bis zum Jahr 2026 neue Unterkünfte für 400 Anwärterinnen und Anwärter der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg entstehen.